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Ortsgemeinde Alken | Alken

Auf einem mit Laubwald bedeckten Hügel im Alkener Bachtal finden wir die Reste von Grundmauern einer sogenannten Keltenburg.

Burg Thurant ist teilweise auf alten Fundamenten errichtet, die aus der Römerzeit stammen.

Zahlreiche Funde bestätigen zudem die damalige Anwesenheit der Römer. Aus dem ursprünglichen Namen „Villa Alcana" (eine römische Siedlung) entstand schließlich unser heutiges Alken.

Aber auch aus späterer Zeit finden wir im Ort immer wieder bauliche Hinweise. Einst pfälzischer Besitz (dem Pfalzgrafen in Heidelberg gehörend) mitten im Trierer Land, blieben Streitigkeiten und Besitzansprüche der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier und Köln unvermeidbar.

Nach endgültiger Eroberung der Burg Thurant durch diese beiden Erzbischöfe (Arnold II. von Trier und Konrad von Hochstaden von Köln) wurden der Ort und die Burg ab 1248 von Kurtrier und Kurköln gemeinsam beherrscht. Der Friedensvertrag vom 17.09.1248 ist noch heute erhalten als eines der ältesten Schriftstücke in deutscher Sprache.

Nach Fertigstellung der Ringbefestigung, verbunden mit der Burg Thurant, wird Alken in einem Sammelprivileg durch Erzbischof und Kurfürst Balduin von Trier mit Stadt bezeichnet. Am 23. August 1332 verlieh König Ludwig der Bayer, Alken die gleichen Rechte und Freiheiten der Stadt Frankfurt a.M. - Kaiser Karl IV. bestätigte diese Rechte und Freiheiten 1346.

Ein Rundgang durch Alken lohnt sich immer. Besonders empfehlenswert ist die Besichtigung der „Burg Thurant" und der „Alten St. Michaelskirche".

Kontakt

Ortsgemeinde Alken

Schulstraße 1-3

56332 Alken

E-Mail geminde-alken@t-online.de

Telefon (0049) 2605 790

Homepage www.alken.de