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Muttergotteskapelle | Spay

Muttergottekapelle im Wald, Spay

Seit Urzeiten gibt es Wege und Pfade aus Spay bergauf zur „Siebenborner Flur“ um Felder und Äcker zu bestellen. Auf einem Weg befand sich auch ein „Bildstock Mutterhäuschen“, der Altarbereich der sieben Stationen des „Schmerzens-Weges Mariens“. Deren Entstehung wurde von der Denkmalpflege auf Ende des 18. / Anfang des 19. Jahrhunderts datiert. Der Ausbau des Heiligenhäuschens, ab 1930 finanziert von einem Spayer Privatmann, wurde später auch mit einer teils religiösen, teils weltlichen Motiven bestückten Kassettendecke versehen. Die Baumpflege um die Kapelle herum sowie die Instandhaltung der Zu- und Wanderwege wird in ehrenamtlicher Tätigkeit von ortsansässigen Personen wahrgenommen.

Der großen Frömmigkeit der Spayer Vorfahren verdanken wir diese idyllisch im Wald gelegene Muttergottekapelle, ein Kleinod an dem man Ruhe und Harmonie findet und die ein Besuch wert ist.

(Quelle F.-J. Karbach)