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Aspelbachtal, Niederfell

Der idyllische Rad- und Wanderweg durch das wunderschöne Aspelbachtal beginnt in der „Niederfeller Schweiz“. Sie ist bekannt für ihre gepflegten und besonders schönen Wanderwege. Das Tal ist ein echter Insidertip und ideal für die ganze Familie. Genießen Sie die Ruhe sowie die frische Waldluft und wandern Sie entlang des Aspelbaches in den Hunsrück.
Länge: 9 km
Schwierigkeitsgrad: mittel
Höhenunterschied ca. 75 m – 423 m ü NN

Baybachtal, Burgen

Das Tal
Ruhe, Ruhe, endlich RUHE. Tauchen Sie ab ins Baybachtal und finden Sie zu sich selbst.
Folgen Sie dem Wasserlauf, an dessen Seiten die Felsen kirchturmhoch aus dem Bachbett wachsen. Wandern Sie vorbei an flachen Ufern und steilen Hängen. Alte Höhlen sind Relikte aus der Zeit, als noch der weit über die Grenzen der Region hinaus bekannte Hunsrück-Schiefer abgebaut wurde.
Nehmen Sie sich Zeit für ein Picknick. Kühlen Sie Ihre Füße im Bach. 
Niemand wird sie stören - denn auch Ihr Handy hat Ruhe.

Der Weg
Starten Sie zu einer Wanderung durch das Baybachtal an der Tourist-Info im ZAP in Emmelshausen. Kostenlose Parkplätze sind reichlich vorhanden.
Über ein kurzes Stück "Schinderhannesradweg", die Hunsrückhöhenstraße querend, gelangen Sie hinter den Sportanlagen in den Wald. Dort geht die Wanderreise abwärts ins Baybachtal. Hinweisschilder und das große "B" markieren den Wanderweg durch das gesamte Tal bis zu seinem Ende in Burgen an der Mosel. 

Die Gastronomie
Die Schmausemühle liegt etwa auf halber Wanderstrecke (3 Std.) und ist bekannt für Ihre Fischgerichte. Tel.: 06745/270, Dienstag Ruhetag (1.5.-31.10. tgl. geöffnet)
Restaurant Forellenzucht (3,5 km bis zur Mosel)
Tel.: 02605/4640, Montag Ruhetag

Ehrbachklammcollage
Ehrbachklamm

Ehrbachtal & Ehrbachklamm, Brodenbach

Die eigentliche Klamm beginnt hinter der Rauschenmühle. Der Pfad ist teilweise ins Gestein gehauen, führt über Brücken, vorbei an Felsbrocken und steilen Hängen. Hoch oben thront die Rauschenburg. Der Waldpfad bis zur alten Steinbrücke, etwa 100 Meter vor der Eckmühle, bildet den Schluss der Klamm.
Hier öffnet sich das Tal und führt weiter zur Mosel.

Der Weg

Ausgangspunkt für die Wanderung ist die Tourist-Info im ZAP in Emmelshausen (kostenlose Parkplätze sind reichlich vorhanden).
Vorbei an der Baunhöller Mühle führt der Weg entlang des Liesenfelder- und des Preisbaches bis zum Ehrbach.
Dem Wasserlauf folgen Sie durch die Klamm. Hinter der Klamm wird das Tal breiter, aber nicht weniger reizvoll. Schauen Sie erfurchtsvoll hinauf zur Ehrenburg - ein Abstecher lohnt sich, bevor Sie sich auf die letzten Meter bis nach Brodenbach an der Mosel machen. Zurück nach Emmelshausen kommen Sie mit dem Wanderbus.

Von Emmelshausen bis nach Brodenbach sind es ca. 16 km (4-5 Stunden)

Sehenswert

Nach 1 km in der eigentlichen Klamm erkennen Sie links in der Höhe auf einer Bergnase über den rauschendem Ehrbach die Ruine der Rauschenburg. Erzbischof Balduin von Trier erbaute 1332 die "Ruszimburg" als Trutzburg gegen die Ehrenburg, Burg Waldeck und Schloß Schöneck.

Hoch über dem Ehrbachtal trohnt die mächtige Ehrenburg. Diese können Sie vom Ehrenburgertal aus nach einem kurzen, aber steilen Anstieg "erobern". Einzigartig in Deutschland erwacht die uralte Ehrenburg an allen Sonn- und Feiertagen zwischen Ostern und Allerheiligen zu neuem Leben.

Forellenweg, Burgen

Ein Kulturweg als Teil der Mosel.Erlebnis.Route. Das landschaftlich beeindruckende Baybachtal, herrliche Aussichten ins Moseltal und in den Hunsrück. Dazu lassen sich die vielfältige Pflanzenwelt, typische Tierarten, wie Feuersalamander und der Grasfrosch und seltene Arten von Wasserinsekten entdecken.
Länge: ca. 11 km
Schwierigkeitsgrad: mittel (festes Schuhwerk erforderlich)

Moselsteig Etappe 21: Moselkern – Löf

Länge: 14 km
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: schwer

Hoch hinaus und tief ins Tal.

Sportlich beginnt die Etappe zwischen Moselkern und Löf: Zunächst führt der Weg auf einem steilen Pfad durch die Weinberge – um dann den Wanderer auf dem folgenden Hangkantenweg mit herrlichen Ausblicken zu belohnen: Der Aussichtspunkt „Küppchen“ bietet hier einen fantastischen Blick auf das Mosel- und Baybachtal und die nahe gelegene Burg Bischofsstein. Beeindruckend auch, wenn sich hier die Gleitschirm- und Drachenflieger in die Lüfte erheben. Die Trasse des Traumpfades Hatzenporter Laysteig läuft von nun an parallel zum Mostelsteig – gemeinsam geht es abwärts nach Hatzenport, um anschließend zur Rabenlay mit Schutzhütte und Rastplatz anzusteigen. Kurz darauf trennt sich der Moselsteig wieder vom Traumpfad und führt bergab durch dichten Buchsbaumbestand und das Kehrbachtal in den Etappenort Löf.

Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Moselkern: Bahnhof am Ortsrand
Zielpunkt der Tour: Löf: Niederbachstraße in der Nähe der Kirche bzw. der Moselbrücke

Moselsteig Etappe 22: Löf – Kobern-Gondorf

Länge: 14 km
Dauer: 4,5 Stunden
Schwierigkeit: schwer

Von Plateaus und Wald-Elefanten.

Eine Reise durch die Zeit verspricht diese Etappe, die in Löf startet und über Alken bis nach Kobern-Gondorf führt. Zu Beginn geht es zu einer der ältesten Burgen des Mosellands, der Burg Thurant aus dem 12. Jahrhundert, von der aus sich wunderbare Blicke talwärts ergeben. Anspruchsvoll führt der Weg über den „Sieben-Fußfälle-Kreuzweg“ durch die Weinberge bergan, bis das Plateau des Bleidenbergs erreicht ist. Es wird auf einem wunderschönen Hangkantenweg umrundet und bietet dabei eine atemberaubende Aussicht. Überraschend dann der Einblick in die urzeitliche Vergangenheit der Region: Kaum jemand, den die anschauliche Rekonstruktion des Lagerplatzes des Homo erectus mit der mächtigen eisernen Skulptur eines Wald-Elefanten nicht begeistern würde. Abgerundet wird diese Etappe durch zwei weithin bekannte Aussichtspunkte – die Hitzlay und die Mönch-Felix-Hütte. Schließlich mündet der Moselsteig als steiler Serpentinenweg ins Aspelerbachtal und von dort über die Moselgoldbrücke nach Kobern-Gondorf.

 

Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Löf: Niederbachstraße in der Nähe der Kirche bzw. der Moselbrücke
Zielpunkt der Tour: Kobern-Gondorf: Bahnhof

Moselsteig Etappe 23: Kobern-Gondorf – Winningen

Länge: 14 km
Dauer: 4,5 Stunden
Schwierigkeit: schwer

Dem Geheimnis des Tatzelwurms auf der Spur.

Diese Etappe führt durch das Mühlental direkt in das Reich des Tatzelwurms, eines sagenumwobenen Fabeltiers, das hier in den Wäldern leben soll. Durch uralte Weinberge wandernd werden die Niederburg, kurz darauf die Ruine der Oberburg und die spätromanische Matthiaskapelle erreicht. Diese wurde im 13. Jahrhundert zu Ehren einer Reliquie des Apostels Matthias erbaut. Steil durch den Wald führt der Weg, begleitet von geheimnisvollen Spuren des Tatzelwurms. Der erneute Aufstieg über einen Serpentinenpfad wird mit einem fantastischen Moselpanorama belohnt. Weiter geht es durch den Wald, bis der Blick bald schon auf die Vororte von Koblenz, dem Ziel – oder dem Start – des Moselsteigs reicht. Der Blick auf die Terrassen der Steillage Winninger Uhlen kündigt jedoch erst einmal die baldige Ankunft im Weinort Winningen an.

Anfahrtbeschreibung

Startpunkt: Kobern-Gondorf: Bahnhof
Zielpunkt der Tour: Winningen: Bahnhof

Moselsteig Etappe 24: Winningen – Koblenz

Länge: 15 km
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: mittel

Am Ziel. Am Start. Am Moselsteig.

Die Zieletappe führt überwiegend durch Weinberge entlang über den Hexenhügel, der mit einem Denkmal an die mittelalterlichen Hexenverbrennungen erinnert. Über den Panoramaweg mit grünen Wiesen und unzähligen Obstbäumen geht es nach Koblenz. Ein Zuweg verläuft entlang der Bahnstrecke und vorbei an der alten Burg hin zum Wahrzeichen der Stadt, dem Deutschen Eck. An diesem vor allem im Sommer beliebten Platz mündet die Mosel in den Rhein. Eine Seilbahnfahrt zur eindrucksvollen Festung Ehrenbreitstein, ein Besuch der farbenfrohen Anlagen des ehemaligen BUGA-Geländes oder eine ganz entspannte Schiffstour runden die Wanderung perfekt ab.

Anfahrtbeschreibung
Startpunkt: Winningen: Bahnhof
Zielpunkt der Tour: Koblenz: Deutsches Eck

Schrumpftal, Hatzenport

Ideal für alle, die auf einer erholsamen Wanderung die Landschaft genießen wollen: Eine tolle Tour durch das romantische Schrumpftal, das die Untermosel mit dem Maifeld verbindet. Der Weg führt entlang des Bachlaufs und vorbei an liebevoll restaurierten Mühlen.
Länge: 7 km
Schwierigkeitsgrad: sanft steigend, ideal für Familien
Höhenunterschied: ca. 80 – 270 m ü NN

Schoppenstecherwanderweg

Wer die Terrassenmosel entdecken will, dem bietet der Schoppenstecher-Rundwanderweg eine ganze Fülle von Möglichkeiten: die komplette Route erstreckt sich über 100 Kilometer vom Deutschen Eck in Koblenz, bis nach Treis-Karden. Die einzelnen Abschnitte eignen sich aber auch hervorragend für Kurztouren.
Länge: variabel, insgesamt 100 km
Schwierigkeitsgrad: leicht-mittel
Höhenunterschied: ca. 400 bis 70 m ü NN

 

Tatzelwurm auf dem Marktplatz
Tatzelwurmsymbol

Tatzelwurmweg

Der Wahrheit auf der Spur

Sie müssen nicht an den Tazelwurm glauben, um der Wahrheit ein Stück näher zu kommen. Um genau zu sein- es sind 7,8 km. Denn so lang windet sich edr kulturhistorische Tazelwurmweg als Rundweg durch abwechslungsreiches Gelände.

Routenbeschreibung

Nach einer Passage am Ortskern entlang erreichen Sie am Glückskäulchen das sagenumwobene Hohesteinsbachtal. Der längere Aufstieg durch die Wälder der Buchhöll entschädigt Sie mit naturbelassenen Pfaden, himmlischer Ruhe und atemberaubenden Ausblicken. Hinter dem welligen Höhenplateau des Rosenbergs geht es wieder hinab ins Hohensteinsbachtal zu den Brunnen und Stolleneingängen, die unter dem Sporn der Matthiaskapelle hindurch ins Mühlental fleißen. Der Pirschpfad verschafft Kindern (und auch Erwachsenen) am Anstieg zur Matthiaskapelle kurzweilige Ablenkung. Am Kreuzweg entlang geht es weiter bis zur Niederburg mit Moselpanorama, hinuter ins Mühlental und zum Ortskern und Marktplatz mit Tatzelwurm zurück.

Länge: 7,8km
Schwierigkeitsgrad: leicht-mittel
Höhenunterschied: 70-280m

Weinlehrpfad, Winningen

„Am Rosenberg“ in Winningen beginnt der Spaziergang quer durch die Weinberge. Am Wegesrand informieren mehr als 30 Tafeln über den Weinbau. Wer mehr erfahren möchte, kann auch eine Führung auf dem Weinlehrpfad buchen.
Länge: 1,2 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: steigend, ideal für einen kleinen Spaziergang
Höhenunterschied: ca. 100 bis 200 m ü NN

 

WeinWetterWeg, Hatzenport

Als Teil der Mosel.Erlebnis.Route führt der WeinWetterWeg in einer großen Schleife durch Hatzenport und dann nach Osten über die Rabenlay nach Löf sowie nach Südwesten zur Burg Bischofstein und nach Lasserg.
Länge: 11 km
Schwierigkeitsgrad: Man kann den Weg in drei Schwierigkeitsgraden laufen, von eher leicht und geeignet für Familien, bis hin zu Pfaden, die alpinen Charakter zeigen und daher Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern
Weitere Infos unter www.weinwetterweg.de/

 

Würzlaysteig

Der Steig ist Teil der Mosel.Erlebnis.Route und verbindet zwei Ortsgemeinden: Lehmen und Löf. Er wurde nach einer steilen, terrassierten Weinlage, der „Lehmener Würzlay“ benannt. Auf einem schmalen Pfad oberhalb der Weinberge geht es über Waldpassagen auch immer wieder in das Moseltal. Die nördliche Passage zwischen Lehmen und Ausoniusstein erfordert von geübten Wanderern Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Kondition! Alternativ kann man aber diesen Teil auch über den Moselhöhenweg wandern.
Länge: 11,3 km
Schwierigkeitsgrad: Man kann den Weg in zwei Schwierigkeitsgraden laufen. Von mittel bis anspruchsvoll.

 

Achtung:

Die nördliche Passage zwischen Lehmen und Ausoniusstein oberhalb der steilen Weinberge erfordert für geübte Wanderer Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Kondition! Für diesen 2,7 km langen Abschnitt werden je nach körperlicher Verfassung 1,5 bis 2,5 Stunden Zeit benötigt und für Kinder unter 8 Jahren ist es eher ungeeignet. Alternativ können Sie die Strecke über den Moselhöhenweg nehmen.

Wer sich den anstrengenden Pfad zutraut, aber nicht den kompletten Themenweg erwandern möchte, kann eine Wanderung auch als Halbtagestour gestalten. Dieser Rundweg ist zusätzlich zu der üblichen Markierung mit einem kleinen Razejung, dem emsigen Helfer im Weinberg und gleichzeitig dem Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde Lehmen, gekennzeichnet.


Weitere Infos unter http://www.gemeinde-lehmen.de/ 

oder unter  www.traumsteig.com

Zeitreise Alken – Oberfell

Auf den Spuren der Sammler, Jäger, Kelten und Ritter führt dieser Themenwanderweg durch 800.000 Jahre Siedlungs- und Menschheitsgeschichte vom „homo erectus“, einem frühen Sammler und Jäger bis in die Neuzeit.
Länge: 6 km
Schwierigkeitsgrad: steigend - Ideal für Familien
Höhenunterschied: ca. 100 m - ca. 200 m ü NN
Weitere Infos unter www.themenweg-zeitreise.de/A1024/welcome.html

Ein einmaliges Erlebnis ist die Begegnung mit Homo erectus und dem Waldelefanten! 

Moselsteig Seitensprung " Borjer Ortsbachpädche"

Vom Marktplatz in Burgen geht es zunächst an der Schmausemühle vorbei, der Weg folgt anschließend dem Lauf des Baybaches- und man wandert meist dicht am Ufer entlang durchs Baybachtal. Der Weg steigt allmählich an und verlässt das Baybachtal, um am namensgebenden Ortsbach entlang weiterzuführen, bevor es deutlich steiler wird und der Anstig auf die freie Hochfläche beginnt - die der Wanderer anschließend komplett überquert und indes von einem herrlichen Fernblick auf den Hunsrück belohnt wird! Anschließend senkt sich der Weg langsam wieder ins Tal, und es geht durch den Wald und ein Weinbergsgelände zurück zum Ausgangsort. Auch beim Abstieg erwarten den Wanderer wieder einige spektakuläre Aussichten.

Länge: 8,7 km
Schwierigkeit: mittel
Dauer: 3-4 Stunden

weitere Infos unter: http://www.moselsteig.de